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Dättlikon, 15.2.2010

 

Yves hat sich verletzt!
 

 



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St. Moritz, 23.2.2009

 

 

Wie weiter in St. Moritz?

 

Die Nachrichten über die Vorfälle im und rund ums Skikjöring überschlagen sich derzeit und werden laufend überboten. Zum Bericht von Markus Monstein auf www.horseracing.ch möchte ich gar nicht mehr hinzufügen. Trotz Befangenheit (wurde aufgrund seiner spitzigen Feder als Kommentator in St. Moritz abgesetzt!) schreibt er erstaunlich objektiv.

 

Wie die meisten Fahrer kämpfte auch ich mit dem Material! Mir ging der äussere Zügel auf. Wo genau kann ich nicht sagen, doch flog er mir bei der zweiten Tribünenpassage um den Kopf! Danach war steuern schwierig und trotzdem musste ich um Harald Kronseder und Franco Moro kurven, wie sich vor mir verhädert haben. Abu Ardash, mein treuer und kämpferischer Begleiter, half mir dabei ohne äussere Anlehnung nur mit etwas Druck aufs Geschirr vorbei zu kommen. Als ich im Einlauf dann auch noch um Habanita und Christian Hebeisen kurven bzw. mich ziehen lassen musste, bedurfte es schon der grossen Fairness von Christian, der voll in die Eisen ging (soweit möglich), um einen Unfall mit mir zu verhindern. Im Klassement wurde ich 2. im Rennen und 3. in der Gesamtwertung. Sportlich zählte es aber wenig! Vielen Dank an Christian Hebeisen, der sich sehr sportlich verhalten und Horsemenship gewiesen hat.

 

Anschliessend erlebte ich das blanke Chaos. PR-Vertreterinnen von Sponsoren und von White Turf wollten Infos (wohl von Ruedi Fopp). Einige Zuschauer waren richtig gehend geschockt vom Unfall gleich vor der Tribüne, wo Tilman Pass Pferd das Bein gebrochen hat und offenbar sehr lange auf die Erlösung warten musste. Auch meine Familie musste das Trauerspiel anschauen! Dann die hysterische Besitzerin des Pferdes, welche herum schrie und aufs Siegerpodest stürmte (übrigens eine der Besitzer- und Trainerinnen, die am 2. Sonntag Ihr Pferd laufen liess!!!). Chaos pur. Ich gestand White Turf bislang immer höchste Professionalität zu, doch an diesem Sonntag sahen sie sehr schlecht aus.

 

Wichtig ist, dass die Fehler aufgearbeitet werden. Fehler können immer passieren, doch muss offen und ehrlich mit den Problemen umgegangen werden. Ich und auch andere Fahrer haben sich von Beginn an kritisch zu den neuen Geschirren geäussert. Die seien getestet worden hiess es! Mich nimmt nur wunder wie und wo! Es kann auf jeden Fall nicht sein, dass weiterhin im stillen Kämmerchen Material entwickelt wird ohne die Aktiven oder die Verbände mit einzubeziehen. Ich verweise auf mein Statement von vor einer Woche! Die Skikjöringkommission soll alle Kompetenzen an Galopp Schweiz ab- bzw. zurück geben und nur noch beratend wirken. Galopp Schweiz soll sich der Verantwortung stellen und die Sache übernehmen.

 

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St. Moritz, 15.2.2009

Horseman oder Showman?

Diese Frage musste sich am 2. White Turf Renntag jeder Teilnehmer im Skikjöring selbst stellen. Die Situation war wie folgt: Um 12.00 Uhr inspizierten die Rennleitungen (Trab und Galopp) die Rennbahn und testeten deren Geläuf mit einer schweren Eisenstange. Bereits im Meiereibogen waren einige tiefe Stellen feststellbar. Auf der Gegenseite dasselbe Bild. Wesentlich gravierender waren jedoch die teils sehr grossen Wassereinschüsse auf der Gegenseite, welche starke Vereisungen mit sich brachten. Diese Vereisungen führten zu Senkungen (bis zu 30 cm) und lagen zwischen 9 (Mitte Gegenseite) und 6 Meter (Ende Gegenseite) von der Innenreals. 

Die Rennleistungen von Trab und Galopp entschieden schnell und sachlich: Keine Rennen hier durch! Alle Rennen sollen auf der geraden Bahn gelaufen werden. Für Skikjöring hingegen ist die lokale Skikjöring-Kommission zuständig, deren Exponenten sich etwas später auch dazu gesellten. Diese Entschied 10 Minuten später: erschwerte Bedingungen, das Rennen wird aber gelaufen!

Es stellt sich nun die Frage, warum es für Galopper und v.a. auch für Traber zu gefährlich ist, für Skikjörings jedoch nicht! Selbstverantwortung war nun gefragt, weshalb es zu 6 Nichtstarter kam, darunter wichtige Favoriten. In Absprache mit Trainer Karl Klein entschieden auch wir nicht zu starten, den Horsemanship steht für uns im Vordergrund.

Warum hat die Skikjöringkommission so entschieden? Es kann nur spekuliert werden, doch scheint der (eigene oder äussere?) Druck auf den Entscheidungsträgern gross gewesen zu sein das Rennen durchzuführen, nachdem bereits am 1. Sonntag nach dem Sturz von 2 Trabern an derselben Stelle nicht gelaufen werden konnte. Hier kommen wir zum Kern des Problems: Die Skikjöringkommission ist nicht unabhängig und zu nahe an der White Turf Ass., dem Veranstalter. Dieser Punkt muss geprüft und hinterfragt werden, denn er kann unserem schönen Sport schaden. Gerade für unpopuläre Entscheide bedarf es grösst möglicher Unabhängigkeit und die muss gewährleistet werden. Im Galopp- und Trabrennsport ist man sehr darauf bedacht und tritt unter Umständen sogar in den Ausstand!

Es geht aber auch um den Schutz der Aktiven und der Pferde. Aufgrund des wenig verantwortungsvollen Entscheids wurde von einigen Teilnehmern auf den Rückzug von starken Gegnern spekuliert! In der Tat ging das Risiko mit weniger Teilnehmern natürlich auch stark zurück und glücklicherweise passierte schlussendlich nichts. Das Spekulieren auf das Horsemenship von anderen und dann selbst, allenfalls getrieben von ungesundem Ergeiz mit dem Risiko Pferde zu verletzen, dürfte nicht sein.

Sportlich hätte es auch die Variante einer Teilung des Feldes gegeben in eine 1. Und 2. Abteilung. Sollten am kommenden Sonntag wieder ähnliche Verhältnisse herrschen, müsste man diese Variante sicherlich eingehend prüfen.

Ich plädiere grundsätzlich aber für mehr Unabhängigkeit in der Rennleitung der Skikjörings. Ein Thema dem sich Galopp Schweiz und allenfalls der SPV annehmen sollten. Ich attestiere allen beteiligten Personen grosse Fachkompetenz und nur die besten Absichten. Trotzdem ist es schwierig zwei Herren zu dienen!

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Marbella (Sp), 14.2.2009

In einer Kampfwahl wurde Yves von Ballmoos als Vorstandsmitglied der FEGENTRI anlässlich der Generalversammlung in Marbella wiedergewählt.

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Dättlikon, 28. Dezember 2008

Abu Ardash und Yves von Ballmoos sind am White Turf 09 wieder ein Team!

Stall Kildare Racing Manager Carl Brauch bestätigte: Abu Ardash und Yves sind auch an den Skikjörings 2009 ein Team und werden versuchen, den begehrten Titel des Königs des Engadings wie 2005 wieder zu gewinnen.

Wie in den vergangenen Jahren kann Yves von Ballmoos auf die bewährte und professionelle Unterstützung von HEAD zählen.

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Zürich, Hirslanden-Klinik, 15. August 2008

Unser 2. Sohn Gian von Ballmoos ist auf die Welt gekommen. Mariann, Andri und Yves sind überglücklich.

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